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Das österreichische Rechtsinformationssystem des Bundes ist mobil

10.7.2012

Im Rahmen einer Kooperation von Bundeskanzleramt, Right2Innovation und der Universität Salzburg wurde eine optimierte und kostenlose Lösung geschaffen, die es der Bevölkerung erlaubt, auch unterwegs auf Gesetze zugreifen zu können. Diese Zusammenarbeit von Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung und die daraus resultierende Anwendung zeigen die Potenziale, wenn verschiedene Sektoren kooperieren, um Open Government Data in Österreich zu bereichern.

Die RIS:App stellt eine generische Containerfunktionalität dar, in der der Inhalt dynamisch angezeigt werden kann. So können Inhalte online und direkt an das Live-System des RIS gekoppelt werden. “Wir stehen für Nachhaltigkeit”, betont Günther Tschabuschnig “Der Bund hat mit Open Government Data ein großes Innovationspotential und die RIS:App zeigt, dass Innovation nicht teuer sein muss. Wir sind offen für Ideen und Weiterentwicklung”, so Tschabuschnig von der Abteilung für E-Government Programm- und Projektmanagement im Bundeskanzleramt. Die App ist für iOS und Android (ab Sommer 2012) verfügbar.

Bei Innovationen geht es nicht zwangsläufig darum, neue Technologien zu entwickeln, sondern vielmehr darum, einen Wert für den Nutzer zu schaffen. Gerade im Recht gibt es Innovationspotenziale, die auch mit bestehenden Mitteln ausgeschöpft werden können. Die RIS:App zeigt, wie eine erfolgreiche Kooperation von Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung bei Open Government Data funktionieren kann.

RIS Daten unter Open Government Data

Das Bundeskanzleramt bietet mit der RIS Schnittstelle einen tagesaktuellen Datensatz von konsolidierten Bundesrechtsdaten an. Über eine definierte Schnittstelle können gezielt Suchabfragen gegen das RIS gestellt werden, welche eine Ergebnisliste liefert. Über eine ID können Metadaten oder der konsolidierte Gesetzestext ausgelesen werden. So können tagesaktuelle Daten aus dem Rechtsinformationssystem abgefragt werden.


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