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apps4austria-Award prämiert innovative Anwendungen für Open Government Data

12.6.2013

Gabriele Heinisch-Hosek: Öffentliche Daten besser für Bürgerinnen und Bürger aufbereiten

“Ziel des Wettbewerbs war es, die Nutzung frei zugänglicher Verwaltungsdaten durch neue, benutzerfreundliche Anwendungen zu fördern. Die zahlreichen kreativen Ideen, die in den letzten Monaten eingereicht wurden, haben unsere Erwartungen bei weitem übertroffen”, sagte Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek bei der Überreichung der Urkunden an die Gewinnerinnen und Gewinner des apps4austria-Awards. Die offizielle Ehrung der Preisträgerinnen und Preisträger fand gestern Abend bei einem Festakt im Rahmen der E-Government-Konferenz in Linz statt.

Der Wettbewerb apps4austria prämiert Webanwendungen, mobile Applikationen (Apps), Visualisierungen und Konzepte, die offene Datensätze der Verwaltung benutzerfreundlich erschließen. Der Startschuss dafür war im Rahmen der Verwaltungsmesse im Herbst 2012 gefallen. Veranstaltet wurde der Wettbewerb von der Plattform Digitales Österreich des Bundeskanzleramtes gemeinsam mit der Cooperation Open Government Data. Als Basis für die Applikationen dienen jene Daten, die auf der österreichischen Open-Government-Data-Plattform (data.gv.at) verfügbar sind, also beispielsweise Geo-Daten, Verkehrs- und Umweltdaten oder statistische Angaben. Open Data macht diese gesammelten, nicht-personenbezogenen Daten zugänglich und bietet vielfältige Nutzungsmöglichkeiten: Unternehmen wie Einzelpersonen können damit selbst neue Anwendungen und Dienste erstellen, Wissenschaft und Forschung profitieren vom vereinfachten Datenaustausch. Schließlich wird die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an Entscheidungsprozessen durch die Verfügbarkeit von Open Data gefördert.

“Ich bin dankbar, dass so viele kreative Ideen eingereicht wurden, die öffentliche Daten nicht nur zugänglich machen, sondern auch sinnvoll vernetzen und aufbereiten. Informationen über wichtige Lebensbereiche – sei es Beruf, Bildung oder Freizeit – sollen den Bürgerinnen und Bürgern damit besser zugänglich gemacht werden. Die insgesamt 89 Einreichungen zeigen, welch großes kreatives Potenzial wir in Österreich haben”, sagte Heinisch-Hosek. Die besten Webanwendungen seien von einer 25-köpfigen Jury in einem mehrstufigen Verfahren ausgewählt worden. Der Fachjury gehörten Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung an.

“Ich gratuliere den Preisträgerinnen und Preisträgern ganz herzlich und hoffe, dass sie weiterhin so innovativ tätig sein können. Für die neu entwickelten Apps wünsche ich mir zahlreiche Anwenderinnen und Anwender, die in Zukunft davon profitieren werden”, so die Bundesministerin abschließend.

Preisträgerinnen und Preisträger

Ausgezeichnet wurden gestern Abend in der Kategorie Webanwendungen und mobile Applikationen:
Woody (1. Platz)
Die 48er App (2. Platz)
Helios – Entdecke Kunst in Wien (3. Platz)

Die Jury-Auszeichnungen gingen an:
RIS:App
Wann – Abfahrtsmonitor
Lilli – Linzer Linien – Mobile Fahrplanauskunft

In der Kategorie Visualisierungen haben gewonnen:
Visualisierung der Medientransparenzdatenbank (1. Platz)
Datenlandkarten (2. Platz)
Offener Haushalt Engerwitzdorf (3. Platz)

In der Kategorie Ideen und Konzepte gingen die Jury-Auszeichnungen an:
Visualisierung von Lebensqualität
urban bitAir

Der Sonderpreis Windows8 ging an:
Termine4Linz (Jury-Auszeichnung)
DORIS mobile (Jury-Sonderpreis)

Den Sonderpreis Engerwitzdorf erhielt Wandermax und der Sonderpreis OKFN/WikiMedia ging an Open Data Viewer for Austria.

Nähere Informationen dazu sind unter www.apps4austria.gv.at zu finden.

Fotos sind auf der Fotoservice-Seite des Bundespressedienstes online verfügbar.

Rückfragehinweise:
Dr. Julia Valsky
Pressesprecherin der
Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek
Telefon: +43 1 531 15-202149
Mobil: 0664 610 62 76
E-Mail: julia.valsky@bka.gv.at

Christian Rupp
Sprecher der Plattform Digitales Österreich
Bundeskanzleramt
Telefon: +43 1 531 15-202558
E-Mail: christian.rupp@bka.gv.at


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2 Klicks für mehr Datenschutz: ein wesentliches Open Data-Prinzip besagt, dass keine Daten veröffentlicht werden dürfen, die einen Rückschluß auf einzelne natürliche Personen zulassen. Ein ähnliches Prinzip zum Schutz persönlicher Daten wird auf data.gv.at bei Teilen-Buttons für Social-Media-Netzwerke verfolgt: da diese Teilen-Buttons allein beim Laden bereits Daten übermitteln, bieten wir Ihnen die Möglichkeit der Selbstbestimmung - Sie können selbst entscheiden, ob ein Teilen-Button aktiviert werden soll oder nicht.