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Kosten und Leistungen der Almbewirtschaftung

Auf vier verschiedenen Untersuchungsbetrieben der unteren und mittleren Größenklassen, die sich vor allem in ihrer Bewirtschaftungsform, aber auch in ihrer Erschließung, Elektrifizierung und Gebäudeausstattung unterscheiden, wurden betriebswirtschaftliche Kalkulationen durchgeführt. Neben den Kosten und Leistungen wurde auch der arbeitswirtschaftliche Aspekt untersucht. Als Alternative zur Almbewirtschaftung wurde die Zupacht von Flächen in der Umgebung des Heimbetriebes angesehen.

Solange keine Investitionen notwendig sind, übersteigt in allen vier Almbetrieben der Nutzen die Kosten der Alpung. Auf den zwei größeren Untersuchungsbetrieben ist die Alpung der Rinder langfristig sinnvoll, d. h. es sind die gesamten Kosten gedeckt und durch die Anstellung von Fremdpersonal sinkt die Arbeitsbelastung der Landwirte in den Sommermonaten. Auf den kleineren Untersuchungsbetrieben verursacht die Alpung der Tiere hingegen eine Erhöhung der Arbeitszeit für die Landwirte. Nur auf einem der zwei kleineren Untersuchungsbetriebe sind langfristig die Kosten der Almbewirtschaftung gedeckt.

Solange keine Investitionen notwendig sind, übersteigt in allen vier Almbetrieben der Nutzen die Kosten der Alpung. Auf den zwei größeren Untersuchungsbetrieben ist die Alpung der Rinder langfristig sinnvoll, d. h. es sind die gesamten Kosten gedeckt und durch die Anstellung von Fremdpersonal sinkt die Arbeitsbelastung der Landwirte in den Sommermonaten. Auf den kleineren Untersuchungsbetrieben verursacht die Alpung der Tiere hingegen eine Erhöhung der Arbeitszeit für die Landwirte. Nur auf einem der zwei kleineren Untersuchungsbetriebe sind langfristig die Kosten der Almbewirtschaftung gedeckt.

Die Milchverarbeitung in einer Almsennerei ist nur auf der größeren der zwei Melkalmen rentabel. Kalkulationen mit Jungviehalpung zeigen für die zwei Melkalmen, dass der Betrieb einer Jungviehalm am selben Standort unter derzeitigen Rahmenbedingungen bei Nichtbewertung der Arbeitszeit der Familienarbeitskräfte wirtschaftlicher ist, jedoch bringt die Milchviehalpung aus arbeitswirtschaftlicher Sicht Vorteile. Als Haupteinflussgrößen auf die Wirtschaftlichkeit eines Almbetriebes stellten sich neben der Lage, der Erschließung, der Gebäudeausstattung und der Personalsituation auch die gesetzlichen Rahmenbedingungen (Milch- Garantiemengen-Verordnung und Milchhygieneverordnung) und die Förderprogramme heraus: in den umfangreichen Fördermaßnahmen bleiben die wirtschaftlichen Nachteile der kleineren Untersuchungsbetriebe unberücksichtigt.

Trotz höherer Prämien verursacht die schlechte Erschließung auf einem der vier Untersuchungsbetriebe wirtschaftliche Nachteile gegenüber jenen mit LKWtauglicher Erschließung. Die Milchgarantiemengenverordnung gibt für die Untersuchungsbetriebe wichtige Anreize zur Milchproduktion auf der Alm.

Daten und Ressourcen
Datenverantwortliche Stelle
Bezeichnung bzw. Name der für den Datensatz, Dienst oder das Dokument zuständigen Organisation bzw. Person
NP Gesaeuse
Kontaktseite der datenverantwortlichen Stelle
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Veröffentlichende Stelle
Bezeichnung bzw. Name der Organisation der den Metadatensatz veröffentlicht.
Nationalparks Austria
Weiterführende Metadaten - Link
Verweis zu weiterführenden Informationen zum Datensatz bzw. Dienst. Verweise auf Datensätze, die im Dokument benutzt oder interpretiert werden.
Zeitliche Ausdehnung (Anfang)
Element zur Erfassung des Beginns der Gültigkeit eines Datensatzes, Dienstes oder Dokuments
01.01.2006 01:00:00
Datum des Metadatensatzes
Datum, an dem der Metadatensatz erzeugt bzw. aktualisiert wurde. Die Datumsangabe erfolgt gemäß Ö–NORM ISO 8601 YYYY-MM-DD.
07.10.2019 09:39:00
Kategorie
Kategorisierung des Datensatzes, Dienstes oder Dokuments.
Land und Forstwirtschaft
Eindeutiger Identifikator
Eindeutiger Identifikator für den Metadatensatz. Der Eintrag beschreibt die eindeutige Identifikation für einen Metadatensatz. Es sollte eine UUID (nach RFC:4122) gewählt werden.
7FF1BEA0-8376-5F8D-2EA5-79A9D050B864
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