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Pilotprojekt Karsthydrogeologie Hartelsgraben 2006-2008

Die Kenntnis über die (meist unterirdische) Entwässerung eines Karstgebietes ist der Schlüssel für das Verständnis der Höhlenentstehung und Höhlenentwicklung dieser Region. Während in vielen bedeutenden Karstgebieten der Nördlichen Kalkalpen auf der Grundlage sehr ausgedehnter und aufwendiger Untersuchungen (mit meist wasserwirtschaftlichem Hintergrund) heute ein durchaus plausibles Modell der Entwässerung erstellt werden kann, ist dies für das Gesäuse noch nicht möglich. Da die Wässer der Gesäuseberge nicht überregional, sondern nur regional und lokal genutzt werden, sind derartige umfassende Untersuchungen aus Kostengründen bisher unterblieben. Darüber hinaus zeigt bereits der geologisch-morphologische Befund eine Besonderheit der Karstentwässerung auf: Der mächtige Dolomitsockel wirkt praktisch wie ein Schwamm hat also eine gewaltige Retentionsfähigkeit und gibt das Wasser nicht in einigen großen Karstquellen, sondern in einer Unzahl kleiner Quellen wieder ab. Nur bei extremen Niederschlagsereignissen oder Schneeschmelze werden ziemlich hoch gelegene, an der Dolomit/Kalkgrenze und darüber liegende Quellaustritte aktiv, die dann im Dolomitbereich temporär und oberirdisch abfließen und zu den bekannten erosiven Geländeformen im Dolomitkarst führen.

Im Bereich des Hartelsgrabens liegt der Dolomit allerdings bereits so tief, dass der gesamte Graben nur mehr den Dachsteinkalk durchschneidet (Abb. 3) und dem Hartelsgraben zumindest für einen Teilbereich der südlichen Gesäuseberge eine hydrologische Sonderstellung zukommt.

Daten und Ressourcen
Veröffentlichende Stelle
Bezeichnung bzw. Name der Organisation der den Metadatensatz veröffentlicht.
Nationalparks Austria
Datenverantwortliche Stelle
Bezeichnung bzw. Name der für den Datensatz, Dienst oder das Dokument zuständigen Organisation bzw. Person
NP Gesaeuse
Kontaktseite der datenverantwortlichen Stelle
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Weiterführende Metadaten - Link
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Zeitliche Ausdehnung (Anfang)
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01.01.2011 01:00:00
Datum des Metadatensatzes
Datum, an dem der Metadatensatz erzeugt bzw. aktualisiert wurde. Die Datumsangabe erfolgt gemäß Ö–NORM ISO 8601 YYYY-MM-DD.
05.03.2019 11:41:51
Kategorie
Kategorisierung des Datensatzes, Dienstes oder Dokuments.
Geographie und Planung
Eindeutiger Identifikator
Eindeutiger Identifikator für den Metadatensatz. Der Eintrag beschreibt die eindeutige Identifikation für einen Metadatensatz. Es sollte eine UUID (nach RFC:4122) gewählt werden.
B4BDB8F4-DE4D-5527-C7D4-00E18D93C83B
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