Katalog
Fischbestandserhebung im Johnsbach

Das Institut für Hydrobiologie und Gewässermanagement der BOKU wurde mit der Durchführung des fischökologischen Monitorings im Johnsbach im Rahmen des EU Life-Projektes beauftragt. Das fischökologische Postmonitoring fand im September 2009 statt. Da die Fischpassierbarkeit zum Zeitpunkt des Postmonitorings nicht gewährleistet war, wurde, zusätzlich zum bestehenden Auftrag eine Masterarbeit mit Schwerpunkt auf der Untersuchung der Fischpassierbarkeit umgebauter Sohlstufen vergeben.

Seit Inkrafttreten der EU-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) im Dezember 2000 bestehen europaweit neue gesetzliche Rahmenbedingungen für einen ökologisch orientierten Umgang mit Gewässern. Die WRRL ist in die jeweiligen nationalen Gesetzgebungen zu implementieren und gibt für die Mitgliedsstaaten als verbindliches Ziel (bis zum Jahr 2016) den Guten ökologischen Zustand vor. Der aktuelle Zustand wird, neben chemischen und physikalischen Komponenten, durch die Zusammensetzung der Biozönose der Gewässer erhoben. Hierfür spielen also auch die Fischvorkommen in Arten- und Individuenzahlen eine bedeutende Rolle. Weichen diese vom (ursprünglichen) gewässertypspezifischen Zustand ab, so ist zu untersuchen, in welcher Form (z.B. hinsichtlich Güte, Morphologie, Hydrologie, Kontinuum) Handlungsbedarf gegeben ist und mit welchen Maßnahmen diesem entsprochen werden kann.

Das Institut für Hydrobiologie und Gewässermanagement (Department für Wasser Atmosphäre Umwelt) der Universität für Bodenkultur Wien wurde mit der Durchführung des fischökologischen Monitorings im Johnsbach im Rahmen des EU Life-Projektes Naturschutzstrategien für Wald und Wildfluss im Gesäuse (LIFE05NAT/A/78) beauftragt einem rechtsufrigen Zubringer der Enns im Nationalpark Gesäuse. Neben dem Postmonitoring (Zustand nach Maßnahmenumsetzung) wird auch ein Vergleich zum Prämonitoring (Wiesner et al. 2006) durchgeführt. Inhalt des LIFE Projekts waren unter anderem die Wiederherstellung des Gewässerkontinuums im Johnsbach von der Enns bis zur Silberreith (Zwischenmäuerstrecke, NATURA 2000 Gebiet) durch Umbau oder Auflösung mehrerer Sohlstufen. Dieses Life-Projekt wurde von 2005 bis 2009 in Zusammenarbeit des Nationalparks Gesäuse GmbH mit der steiermärkischen Landesregierung, Fachabteilung 19B und dem Forsttechnischen Dienst für Wildbach- und Lawinenverbauung durchgeführt. Die Finanzierung erfolgt durch die vorgenannten Stellen und aus Mitteln der EC und dem LIFE Nature Programm.

Das fischökologische Prämonitoring fand in der Zeit von 17. bis 18. November 2005 statt, das Postmonitoring von 16. bis 17. September 2009. Da die Fischpassierbarkeit auch zum Zeitpunkt des Postmonitorings nicht gewährleistet war, wurde, zusätzlich zum bestehenden Auftrag, eine Masterarbeit mit Schwerpunkt auf der Untersuchung der Fischpassierbarkeit umgebauter Sohlstufen vergeben (Kammerhofer 2010). Die dafür erforderlichen Messungen fanden am 14., 15. und 18. September 2009 sowie vom 20. bis 23. und am 31. Dezember 2009 statt.

Daten und Ressourcen
Veröffentlichende Stelle
Bezeichnung bzw. Name der Organisation der den Metadatensatz veröffentlicht.
Nationalparks Austria
Datenverantwortliche Stelle
Bezeichnung bzw. Name der für den Datensatz, Dienst oder das Dokument zuständigen Organisation bzw. Person
NP Gesaeuse
Kontaktseite der datenverantwortlichen Stelle
Kontaktseite der datenverantwortlichen Stelle
Weiterführende Metadaten - Link
Verweis zu weiterführenden Informationen zum Datensatz bzw. Dienst. Verweise auf Datensätze, die im Dokument benutzt oder interpretiert werden.
Zeitliche Ausdehnung (Anfang)
Element zur Erfassung des Beginns der Gültigkeit eines Datensatzes, Dienstes oder Dokuments
01.01.2010 01:00:00
Datum des Metadatensatzes
Datum, an dem der Metadatensatz erzeugt bzw. aktualisiert wurde. Die Datumsangabe erfolgt gemäß Ö–NORM ISO 8601 YYYY-MM-DD.
05.03.2019 11:39:36
Kategorie
Kategorisierung des Datensatzes, Dienstes oder Dokuments.
Umwelt
Eindeutiger Identifikator
Eindeutiger Identifikator für den Metadatensatz. Der Eintrag beschreibt die eindeutige Identifikation für einen Metadatensatz. Es sollte eine UUID (nach RFC:4122) gewählt werden.
B7C420D6-3F24-598C-988C-5221936C27EB
Anwendungen
Haben Sie eine Anwendung zu diesem Datensatz erstellt? Dann teilen Sie uns dies bitte mit.
Teilen

2 Klicks für mehr Datenschutz: ein wesentliches Open Data-Prinzip besagt, dass keine Daten veröffentlicht werden dürfen, die einen Rückschluß auf einzelne natürliche Personen zulassen. Ein ähnliches Prinzip zum Schutz persönlicher Daten wird auf data.gv.at bei Teilen-Buttons für Social-Media-Netzwerke verfolgt: da diese Teilen-Buttons allein beim Laden bereits Daten übermitteln, bieten wir Ihnen die Möglichkeit der Selbstbestimmung - Sie können selbst entscheiden, ob ein Teilen-Button aktiviert werden soll oder nicht.

comments powered by Disqus