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Kartierung und Evaluierung von Sedimenttransport-Prozessen in der Zwischenmäuerstrecke, Johnsbachtal

Die Rolle und Bedeutung von Sedimentspeichern in alpinen Einzugsgebieten ist nicht gänzlich geklärt (TRIMBLE 1995). Um jedoch ein besseres Verständnis für die alpine Landschaftsentwicklung entwickeln zu können, ist es nötig für kleine alpine Einzugsgebiete (50km) mehr Daten über Sedimentspeicher und Sedimentspeichertypen zu erheben. Auch in Bezug auf Landschaftsplanung und Naturgefahrenmanagement sind weitere Untersuchungen von Sedimentspeichern und Sedimenttransportprozessen nötig (SCHROTT und ADMAS, 2002; GUTIÉRREZ et al., 1998).

Ziel dieser Masterarbeit ist das Verständnis über Sedimenttransportprozesse und Sedimentspeicher in der Zwischenmäuerstrecke zu entwickeln. Mittels einer geomorphologischen Kartierung, deren Basis die unterschiedlichen Sedimentspeichertypen bilden, und einer GIS-Modellierung über Intensität und Bedeutung von Sedimenttransportprozessen, die von THELER und REYNARD (2008) vorgestellt wurde, soll dies erreicht werden. Die geomorphologische Kartierung ist ein modernes digitales Kartenprodukt, das auf Basis von Felduntersuchungen, Orthophoto-Interpretation und der Analyse von digitalen Geländemodellen basiert. Den zweiten Schritt bildet eine rasterbasierte Analyse der folgenden Parameter: Grad der Vegetationsbedeckung, Hangneigung und Konnektivität.

Die Ergebnisse setzten sich zusammen aus einer geomorphologischen Karte der Zwischenmäuerstrecke und Karten der Prozessintensität und der Sedimentdynamik für den Gseng- und Langgriesgraben.

Die Methode von THELER und REYNARD (2008) eignet sich als Vorbereitungstool, um sich einen Überblick, wo und wie stark Sedimenttransportprozesse vorzufinden sind, zu gewinnen (THELER et al. 2010). Leider können mit Anwendung dieser Methode nur semi-quantitative Aussagen zum Sedimenttransport getroffen werden und eine Quantifizierung von Sedimentvolumina ist bis jetzt noch nicht möglich. Trotzdem sind die Ergebnisse insofern zufriedenstellend, als dass die Modellierung der Prozessintensität geomorphologische sehr plausibel erscheint. Schwächen des Ansatzes zeigen sich vor allem bei der Modellierung der Bedeutung des Sedimenttransports, da der Durchtransport von Sedimenten von einem geomorphologischen Kompartiment ins nächste nicht berücksichtigt wird. Mit der stärkeren Gewichtung der Konnektivität und der Unterteilung der Einzugsgebiete in Subcatchments könnte dieses Manko vermutlich behoben werden.

Daten und Ressourcen
Datenverantwortliche Stelle
Bezeichnung bzw. Name der für den Datensatz, Dienst oder das Dokument zuständigen Organisation bzw. Person
NP Gesaeuse
Kontaktseite der datenverantwortlichen Stelle
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Veröffentlichende Stelle
Bezeichnung bzw. Name der Organisation der den Metadatensatz veröffentlicht.
Nationalparks Austria
Weiterführende Metadaten - Link
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Zeitliche Ausdehnung (Anfang)
Element zur Erfassung des Beginns der Gültigkeit eines Datensatzes, Dienstes oder Dokuments
01.01.2016 01:00:00
Datum des Metadatensatzes
Datum, an dem der Metadatensatz erzeugt bzw. aktualisiert wurde. Die Datumsangabe erfolgt gemäß Ö–NORM ISO 8601 YYYY-MM-DD.
07.10.2019 09:45:12
Kategorie
Kategorisierung des Datensatzes, Dienstes oder Dokuments.
Geographie und Planung
Eindeutiger Identifikator
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D4B55282-A6C4-558E-F622-6894B92C846C
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