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Habitatkartierung für Auerwild (Tetrao urogallus) im Nationalpark Gesäuse bei Hieflau

Auerwild unterliegt im Alpenraum einem großen jagdlich-kulturellen Interesse. Durch seine imposante Größe und sein eindrucksvolles Verhalten während der Balz prägte der Auerhahn unter anderem zahlreiche Geschichten, Volkslieder und Legenden. Nicht zuletzt ist er im Logo zahlreicher Organisationen und Unternehmen enthalten. Die Bestände des Auerwildes sind in Mitteleuropa aufgrund von Lebensraumverlust jedoch stark rückläufig. Zahlreiche kleine Vorkommen sind bereits erloschen und es gibt im Prinzip nur noch isolierte Verbreitungsinseln (siehe Abb.1; ZEILER 2001).

Das Auerhuhn (Tetrao urogallus) ist, neben den anderen Rauhfußhühnern in der Europäischen Vogelrichtlinie (Richtlinie 2009/147/EG des europäischen Parlaments und des Rates vom 30. November 2009 über die Erhaltung der wildlebenden Vogelarten) im Anhang I angeführt und so liegt es nicht nur im kulturellen, sondern auch im naturschützerischem Interesse gut geeignete Habitate mit gesicherten Populationen zu erhalten bzw. wieder herzustellen.

Habitatkartierungen bzw. Habitatmodelle stellen eine Möglichkeit zur Feststellung der Lebensraumgüte dar. Sie liefern einen Ist- Zustandsbericht und bei künftigen Wiederholungen der Habitatkartierungen kann das Greifen gesetzter Verbesserungsmaßnahmen im Sinne eines Erfolgsmonitorings überprüft werden. Grundlage dieser Diplomarbeit ist ein mechanistisches Habitatmodell für Auerwild, welches STORCH (1999) in den bayrischen Alpen zur Lebensraumbewertung entwickelte.

Aussagen über die Eignung eines Lebensraumes für das Auerwild werden dabei anhand verschiedener Habitatparameter hergeleitet. Die Richtigkeit der daraus abgeleiteten Bewertungen wird anschließend mittels indirekten Auerhuhnnachweisen überprüft. In der ursprünglichen Konzeption beziehen sich dabei Habitatansprache und Nachweiskartierung von Auerwildvorkommen auf unterschiedliche Flächen (20 m Radius für Habitaterhebungen und 5 m Radius für Nachweissuche). In der vorliegenden Arbeit soll überprüft werden, ob durch eine Erhöhung der Aufnahmefläche für indirekte Nachweise ein besserer Bezug zu den Habitatparametern hergestellt werden kann und sich dadurch auch die Aussagekraft des Habitatmodells noch weiter steigern lässt. Die Probefläche zur Nachweissuche wurde um vier Trabantenflächen erweitert, um den Flächenbezug zwischen Habitatkartierung und Nachweissuche zu erhöhen um somit eine Veränderung der Aussagekraft des Modells auf Basis dieser Nachweisfläche gegenüber dem ursprünglichen Modell von STORCH zu überprüfen.

Daten und Ressourcen
Veröffentlichende Stelle
Bezeichnung bzw. Name der Organisation der den Metadatensatz veröffentlicht.
Nationalparks Austria
Datenverantwortliche Stelle
Bezeichnung bzw. Name der für den Datensatz, Dienst oder das Dokument zuständigen Organisation bzw. Person
NP Gesaeuse
Kontaktseite der datenverantwortlichen Stelle
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Weiterführende Metadaten - Link
Verweis zu weiterführenden Informationen zum Datensatz bzw. Dienst. Verweise auf Datensätze, die im Dokument benutzt oder interpretiert werden.
Zeitliche Ausdehnung (Anfang)
Element zur Erfassung des Beginns der Gültigkeit eines Datensatzes, Dienstes oder Dokuments
01.01.2011 01:00:00
Datum des Metadatensatzes
Datum, an dem der Metadatensatz erzeugt bzw. aktualisiert wurde. Die Datumsangabe erfolgt gemäß Ö–NORM ISO 8601 YYYY-MM-DD.
05.03.2019 11:39:32
Kategorie
Kategorisierung des Datensatzes, Dienstes oder Dokuments.
Umwelt
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E71F8B32-1B14-5605-087A-E8F001B8AA4A
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