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02.02.2022
Datensatz
Biomasse-Aschenströme in Österreich
Umweltbundesamt GmbH / Umweltbundesamt - Publikationen
Der Report bildet die Biomasse-Aschenströme in Österreich exemplarisch für das Jahr 2013 ab und beschäftigt sich mit Aufkommen, Behandlungswegen und Verbleib. Es wurde ein Aufkommen von rd. 200.000 Tonnen abgeschätzt. Davon sind rd. 133.000 Tonnen als separat gesammeltes Aufkommen im Elektronischen Daten Management erfasst, für rd. 126.000 Tonnen lässt sich ein endgültiger Verbleib belegen. Fast die Hälfte davon wird deponiert, ca. ein Drittel wird in Zementwerken und ca. 11% in Baustoffwerken eingesetzt. Die Ascheeigenschaften stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit der Verbrennungstechnik und den Massebilanzen der Heizkraftwerke. Feinstfilteraschen sind vor allem mit Schwefel, Zink, Blei und Cadmium stark bis sehr stark angereichert. Diese Aschen sind für Düngezwecke nicht geeignet. Der lösliche Anteil kann so hoch sein, dass eine obertägige Ablagerung nicht möglich ist.
02.02.2022
Datensatz
Eignung von Aschen zur Herstellung von Erden
Umweltbundesamt GmbH / Umweltbundesamt - Publikationen
Der Report des Umweltbundesamt untersucht die mögliche Verwendung von Aschen aus Biomasse- und Kohlefeuerungsanlagen zur Herstellung qualitativ hochwertiger Erden, z.B. für Rekultivierungen oder Begrünungen. Durch Karbonatisierung – die chemische Reaktion von Kalziumoxid mit Wasser und Kohlendioxid zu Kalziumkarbonat – verbessert sich die Verwertbarkeit der Aschen aus der Biomasseverbrennung. Die Zugabe von Kompost fördert diesen Prozess und es entsteht hochwertiges Ausgangsmaterial für die Vererdung. Unter Einhaltung der Qualitätsanforderungen gemäß Bundes-Abfallwirtschaftsplan darf nur Grobasche aus der Verbrennung unbehandelter und reiner Biomasse (keine Abfallmitverbrennung) zur Vererdung herangezogen werden. Die Verwendung von Asche aus der Verfeuerung von Kohle ist aufgrund der variierenden Qualität derzeit nicht empfehlenswert.
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