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Mobile for Good Europe Awards 2013

13.9.2013

Wettbewerb sucht Apps, die die Lebensqualität steigern

Erst die richtige App macht das Smartphone nahezu zum Alleskönner: Neben den kleinen App-Hilfen für den Alltag gibt es auch Smartphone-Applikationen, die die Lebensqualität erheblich steigern können. Der Wettbewerb „Mobile for Good Europe Awards“ sucht die besten Apps in den Kategorien „Barrierefreiheit“, „Mobilisierung öffentlicher Dienstleistungen“, „Gesundheit“ und „Bildung“. Teilnehmen können alle App-Entwicklerinnen/App-Entwickler für die Betriebssysteme iOS und Android. Einsendeschluss ist der 15. Oktober. Die Sieger werden am 5. Dezember 2013 im Rahmen des „Mobile for Good Europe Awards“ in Brüssel ausgezeichnet.

Wettbewerb ist mit insgesamt 200.000 Euro dotiert. In jeder Kategorie werden 50.000 Euro auf die drei besten Apps verteilt: 30.000 Euro für Platz eins, 15.000 Euro für den zweiten Platz und 5.000 Europ für Platz drei.

In der der Kategorie „Barrierefreiheit“ werden Lösungen zur Steigerung der Lebensqualität für Menschen mit Behinderungen oder ältere Menschen gesucht. Beim Thema „Mobilisierung öffentlicher Dienstleistungen“ geht es um mobile Anwendungen, mit denen öffentliche Dienstleistungen auch digital und damit besser bereitgestellt werden. Die beste App im Bereich „Gesundheit“ soll innovative Lösungen in Bereichen der Echtzeit-Patientenüberwachung und der Sammlung und Verbreitung von gesundheitsbezogenen Daten bieten. In der Kategorie „Bildung“ werden Applikationen ausgezeichnet, die einfache und effektive Lehr- und Lernmöglichkeiten bieten.

Der Wettbewerb „Mobile for Good Europe Awards“ schließt an den „Smart Accessibility Awards“ der Vodafone Foundation aus den Jahren 2011 und 2012 an. Hieri wurden in vier Kategorien Apps ausgezeichnet, die das Leben von Menschen mit Behinderungen und älteren Menschen verbessern.

Einer der letztjährigen Gewinner war Juan Carlos Gonzalez Montesino, der mit „Ablah“ eine App entwickelte, die ihm bei der Kommunikation mit seinem autistischen Sohn half. Die App ermöglicht Autisten, das Smartphone „für sie“ sprechen zu lassen. Sie können dazu auf dem Bildschirm aus den passenden Bildern, Texten und Geräuschen auswählen, die die Kommunikation mit der Umwelt erleichtern. Der beleuchtete Smartphone Bildschirm hat sich bei autistischen Kindern als sehr erfolgreich herausgestellt und durch die vereinfachte Nutzbarkeit der App als wichtiges Instrument zum Lernen etabliert.

Weitere Informationen:

Mobile for Good Europe Awards 2013


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