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Staatssekretärin Duzdar vergibt Oscars der Open Data Community

4.7.2016 , , ,

„Open Data ist wesentlich, um Österreich digital fit zu machen. Ich sehe hier zum einen einen großen volkswirtschaftlichen Nutzen, denn die Informationen und Daten stehen allen zur Verfügung. Knowhow wird genützt und die Wertschöpfung dadurch erhöht. Zum anderen leistet Open Data einen großen Beitrag zur Transparenz, der auch demokratiepolitisch für die Bürgerinnen und Bürger relevant ist“, sagte Digitalstaatssekretärin Muna Duzdar bei der feierlichen Preisverleihung an die Siegerprojekte der „open4data.at challenge 2016“ im Bundeskanzleramt. Die Preisverleihung sei der Schlusspunkt einer erfolgreichen challenge, bei der sowohl eine Fachjury – bestehend aus 14 Expertinnen und Experten – ihre Bewertung für die eingereichten 44 Projekte abgegeben habe, als auch erstmals „die Crowd“, die um ihre Meinung gefragt wurde: Insgesamt hätten 228 Personen online 975 Bewertungen eingereicht, so Duzdar.

Die Staatssekretärin lobte auch die gute Kooperation mit den Projektpartnern. „Ich finde, dass die open4data challenge ein gutes Beispiel für die gelungene und geglückte Zusammenarbeit zwischen Ressorts/Behörden, Wissenschaft, Wirtschaft und der Community ist.“ Partner aus der Verwaltung (BMVIT, Bundeskanzleramt, Stadt Wien), der Wissenschaft (Donauuniversität Krems, WU Wien) und aus der Community (die „Open Data Portal Österreich“-Partner Open Knowledge Foundation, Wikimedia Österreich und Cooperation OGD Österreich) sowie den unterstützenden Unternehmen A-Trust, BRZ, hpc DUAL, Plot, avantsmart und Tieto waren beteiligt.

Die „open4data.at challenge 2016“ forderte Studierende, SchülerInnen, Lehrende, EntwicklerInnen, (Jung)UnternehmerInnen und Verwaltungsorganisationen dazu auf, sich mit dem Thema offene Daten auseinanderzusetzen und frei verfügbare Daten in möglichst innovativer und kreativer Form nutzbar zu machen. Ziel des Wettbewerbs war es, die Bereitstellung offener Daten zu fördern, die kompetente Nutzung zu unterstützen und die Möglichkeiten des Daten-Managements zu verbessern.

Die besten Projekte in den Kategorien Idee, Datensätze und Lösung

Kategorie Idee: „23⁰ – die Welt in Zahlen“, eingereicht von „Verein feel the world“

Auf 23° lässt sich die „Lage der Erde“ zu den Themen Humanitäres, Umwelt- und Artenschutz erkunden. Denn Landkarten können mehr als zur geographischen Orientierung dienen: Indem messbare Kennzahlen auf das Farbspektrum einer Landkarte übertragen werden, lassen sich auf dieser Orte, Regionen und ganze Länder vergleichen.

Kategorie Datensätze: „Bedarfsverkehre in Österreich“, eingereicht von „UbiGo KG“

Die Datenbank ermöglicht erstmals eine umfassende Darstellung der bedarfsorientierten öffentlichen Verkehrsangebote, wie sie schon in vielen österreichischen Gemeinden existieren. Sie trägt damit zu einer Verbesserung der Mobilität im ländlichen Raum in sozialer und ökologischer Hinsicht bei.

Kategorie Lösung: „Wave“, eigereicht von Patrick Wolowicz – „subzero.eu software“

Wave ist ein lernfähiger iOS-Sprachassistent, der User-Fragen zur Stadt in gesprochener Sprache und Visualisierungen am Handy beantwortet. Dadurch erlaubt er etwa die Nutzung durch Personen mit Sehbehinderung und ist auch in vielen Szenerien schneller als Touch-Interfaces. Wave nutzt offene Daten, um etwa Fragen nach den Standorten von City Bikes, Entfernung zu Straßenbahnhaltestellen oder auch der Luftqualität zu beantworten.

Weitere Informationen sind abrufbar unter: www.open4data.at.

Bilder zu dieser Veranstaltung sind über das Fotoservice des Bundespressedienstes kostenfrei abrufbar.

Rückfragehinweis:

Markus Stradner
Bundeskanzleramt – Büro Staatssekretärin Mag. Muna Duzdar
Pressesprecher der Staatssekretärin
Telefon: +43 1 531 15 – 20 4065
Mobil: +43 664 885 40 022
E-Mail: markus.stradner@bka.gv.at


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2 Klicks für mehr Datenschutz: ein wesentliches Open Data-Prinzip besagt, dass keine Daten veröffentlicht werden dürfen, die einen Rückschluß auf einzelne natürliche Personen zulassen. Ein ähnliches Prinzip zum Schutz persönlicher Daten wird auf data.gv.at bei Teilen-Buttons für Social-Media-Netzwerke verfolgt: da diese Teilen-Buttons allein beim Laden bereits Daten übermitteln, bieten wir Ihnen die Möglichkeit der Selbstbestimmung - Sie können selbst entscheiden, ob ein Teilen-Button aktiviert werden soll oder nicht.