Katalog
Bericht zur Überarbeitung der FFH Lebensraumtypenkarte für das Natura-2000-Gebiet Ennstaler Alpen Nationalpark Gesäuse

Den Anlass zur Überarbeitung der FFH-Lebensraumtypenkarte aus dem Jahre 2012 gab zum Einen das Vorliegen zusätzlicher terrestrischer Kartierergebnisse (Almkartierung Neuburgalm: KURZ & ZIMMERMANN 2013; Moorkartierung: IGEL 2013; Biotopkartierung Tamischbachturm: KAMMERER & RESSEL 2013 & EMMERER & KAMMERER 2014; Ahorn-Eschenwälder: CARLI 2014a & ZIMMERMANN 2015; Lärchen-Zirbenwälder: CARLI 2014b; Buchenwälder: ZIMMERMANN & LANGER 2016) und zum Anderen die zwischenzeitlich erfolgte Korrektur der ersten Habitalp-Luftbildinterpretation aus dem Jahre 2006 (Habitalp CC). An die verbesserte räumliche Abgrenzung der Polygone sowie die Einbeziehung zusätzlicher Kartierergebnisse knüpfte sich die Hoffnung, das Flächenausmaß der FFH-Lebensraumtypen präziser bestimmen zu können als in der ersten Kartenversion.

Für die Flächenbilanzen der ersten Karte wurden die Offenlandkartierung (HÖBINGER ET AL. 2012), Biotopkartierungen (KAMMERER ET AL. 2006 ff.), Almkartierungen (EGGER ET AL. 2006 ff.) sowie die Modellierung der Aktuellen Vegetation (ZIMMERMANN & KREINER 2012) ausgewertet. Die Flächenbilanzen der FFH-LRT wurden damals nicht unmittelbar aus der Karte heraus berechnet, sondern aus den Datenbanken der Einzelkartierungen generiert. Die Einzelkartierungen wurden nicht real miteinander verschnitten, sondern lediglich für die Darstellung als Layer übereinandergelegt. Das bedeutet, dass zwischen dem Kartenbild und den Flächenangaben keine 100 %ige Entsprechung besteht.

Für die neue Kartenversion sollten die Flächen hingegen direkt aus der Karte berechnet werden. Dies bringt hinsichtlich der Genauigkeit der Flächenangaben Vor- und Nachteile mit sich: Von Vorteil ist die Entsprechung von Kartenbild und Flächenstatistik, das Verhindern von Doppelzählungen bei Kartierungsüberschneidungen, sowie die über die gesamte Karte einheitliche Berechnungsmethode; von Nachteil ist die Preisgabe der Möglichkeit, in einem Polygon neben dem vorherrschenden noch weitere vorhandene LRT flächenmäßig zu berücksichtigen (mit der Konsequenz, dass kleinflächige LRT tendenziell unterrepräsentiert und großflächige LRT tendenziell überrepräsentiert sind). Eher als Vorteil zu werten ist der Umstand, dass über die unterschiedlichen Ansätze der Einzelkartierungen hinsichtlich Erhebungsmethode und FFH-Zuordnung nicht mehr so leicht hinweggesehen werden kann, wenn eine echte synthetische Karte gerechnet wird. Auf diesen Punkt wird noch näher einzugehen sein.

Daten und Ressourcen

Veröffentlichende Stelle Bezeichnung bzw. Name der Organisation der den Metadatensatz veröffentlicht. Nationalparks Austria
Datenverantwortliche Stelle Bezeichnung bzw. Name der für den Datensatz, Dienst oder das Dokument zuständigen Organisation bzw. Person NP Gesaeuse
Kontaktseite der datenverantwortlichen Stelle Kontaktseite der datenverantwortlichen Stelle http://www.parcs.at/npg/contact.php
Weiterführende Metadaten - Link Verweis zu weiterführenden Informationen zum Datensatz bzw. Dienst. Verweise auf Datensätze, die im Dokument benutzt oder interpretiert werden. http://www.parcs.at/npg/mmd_fullentry.php?docu_id=34013
Zeitliche Ausdehnung (Anfang) Element zur Erfassung des Beginns der Gültigkeit eines Datensatzes, Dienstes oder Dokuments 08.02.2017 01:00:00
Datum des Metadatensatzes Datum, an dem der Metadatensatz erzeugt bzw. aktualisiert wurde. Die Datumsangabe erfolgt gemäß Ö–NORM ISO 8601 YYYY-MM-DD. 05.03.2018 11:30:24
Eindeutiger Identifikator Eindeutiger Identifikator für den Metadatensatz. Der Eintrag beschreibt die eindeutige Identifikation für einen Metadatensatz. Es sollte eine UUID (nach RFC:4122) gewählt werden. B4DC3884-991D-526A-7185-1EEF4776BCEC
comments powered by Disqus

Anwendungen

Haben Sie eine Anwendung zu diesem Datensatz erstellt? Dann teilen Sie uns dies bitte mit.

Teilen

2 Klicks für mehr Datenschutz: ein wesentliches Open Data-Prinzip besagt, dass keine Daten veröffentlicht werden dürfen, die einen Rückschluß auf einzelne natürliche Personen zulassen. Ein ähnliches Prinzip zum Schutz persönlicher Daten wird auf data.gv.at bei Teilen-Buttons für Social-Media-Netzwerke verfolgt: da diese Teilen-Buttons allein beim Laden bereits Daten übermitteln, bieten wir Ihnen die Möglichkeit der Selbstbestimmung - Sie können selbst entscheiden, ob ein Teilen-Button aktiviert werden soll oder nicht.

comments powered by Disqus