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Europäische Datenstrategie wurde veröffentlicht

1.3.2020

Am 19.2.2020 wurde die Europäische Datenstrategie veröffentlicht. Darin wird u.a. die Bedeutung von Daten des öffentlichen Sektors (Public Sector Information, PSI) für das Gemeinwohl hervorgehoben. Die Nutzung von Informationen des öffentlichen Sektors durch Unternehmen („Government-to-Business“, G2B) wird über die PSI-Richtlinie über offene Daten sichergestellt. Dies folgt dem Grundprinzip wonach Daten, die mit öffentlichen Geldern erzeugt wurden, der gesamten Gesellschaft zugutekommen sollen. Daran anknüpfend möchte die Kommission nun weitergehende Schritte zum Data Sharing und Pooling setzen. Die Vorlage des Durchführungsrechtsakts über hochwertige Datensätze im 1. Quartal 2021 wird in der Datenstrategie ebenso erwähnt:

Europäische Datenstrategie:

Pressemitteilung und weiterführende Informationen/Dokumente:

Österreichisches Regierungsprogramm

Die im Regierungsprogramm verankerten Weichenstellungen der neuen Bundesregierung lassen ein besonderes Augenmerk auf Open Data und PSI erkennen. So findet sich etwa folgende ausdrückliche Erwähnung (S. 322):

Die Bundesregierung bekennt sich zur umfassenden und rechtzeitigen Umsetzung der Public-Sector-Information (PSI)/Open Data-Richtlinie der Europäischen Union und wird die PSI-Taskforce tatkräftig unterstützen und im kontinuierlichen Austausch sein.

Vor diesem Hintergrund werden die Tätigkeiten der Task Force PSI und Open Data weiter aktiv verfolgt.

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2 Klicks für mehr Datenschutz: ein wesentliches Open Data-Prinzip besagt, dass keine Daten veröffentlicht werden dürfen, die einen Rückschluß auf einzelne natürliche Personen zulassen. Ein ähnliches Prinzip zum Schutz persönlicher Daten wird auf data.gv.at bei Teilen-Buttons für Social-Media-Netzwerke verfolgt: da diese Teilen-Buttons allein beim Laden bereits Daten übermitteln, bieten wir Ihnen die Möglichkeit der Selbstbestimmung - Sie können selbst entscheiden, ob ein Teilen-Button aktiviert werden soll oder nicht.