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Vorgehensmodell 2.0 „Wie sollen öffentliche Verwaltungen bei der Implementierung von Open Government vorgehen?“

21.1.2013

In Zusammenarbeit mit der Stadt Wien hat das KDZ ein Vorgehensmodell für die Implementierung von Open-Government-Initiativen entwickelt, welches mittlerweile in Version 2.0  zur Verfügung steht. Zentral in der Version 2.0 stellt sich die Frage: „Wie sollen öffentliche Verwaltungen bei der Implementierung von Open Government vorgehen?“.

Das Vorgehensmodell ist nunmehr so detailliert ausgearbeitet, dass eine Handlungsanleitung für die Phase 1 (Open Government Data) vorliegt. Auch für die weiteren Phasen wurden erste Ansatzpunkte und Praxisbeispiele aufgenommen, die es Politik und Verwaltung ermöglichen, die nächsten Schritte in Angriff zu nehmen.

Im Vorgehensmodell ist Open Government Data die erste von vier Phasen:

  • Phase 1 – Datentransparenz erhöhen: öffnet Daten der Verwaltung
  • Phase 2 – offene Partizipation verbessern: öffnet Politik und Verwaltung für Ideen und Wissen der Öffentlichkeit
  • Phase 3 – offene Kollaboration ermöglichen: verbessert die offene Kollaboration zwischen Verwaltungen, Politik, BürgerInnen, der Öffentlichkeit und der Wirtschaft. Offene Partizipation ermöglicht die Nutzung von sozialen Medien, um Personen und deren Ideen zu vernetzen. Offene Kollaboration ermöglicht die Erzielung spezifischer Outputs.
  • Phase 4 – umfassende Miteinbeziehung realisieren: ermöglicht die Mit-Einbeziehung der Öffentlichkeit durch Transparenz, Partizipation und Zusammenarbeit.

Durch die Veröffentlichung soll eine breite Diskussion über die weitere Verfeinerung des Vorgehensmodells ermöglicht werden. Kommentare, Ergänzungen und Verbesserungsvorschläge sind daher sehr willkommen!

Download Vorgehensmodell (deutsch)

Download Vorgehensmodell (english)


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